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Aktuelles Thema Schmerztherapie:

In Zeiten unseres Lebens, in denen chronische oder auch akute Schmerzen unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sind wir meist nicht mehr fähig unseren Alltag, unsere Beziehungen, ja das Leben befriedigend zu meistern. Alle Energie fließt in die Behandlung oder sogar die Bekämpfung der Schmerzen.

Der Schmerz nagt an unserer Substanz, wir geraten aus dem Gleichgewicht und je nach Charaktertyp neigen wir eher zu depressiver Verstimmung, aggressiven Reaktionen oder subaggressivem Verhalten.

Wenn Schmerzzustände die Grundlage einer körpertherapeutischen Behandlung sind, ist ein ganzheitliches Konzept absolut notwendig:

Wodurch, Wann, Wie ist der Schmerz entstanden?


  • Ist aus jener Zeit noch ein Trauma im Körper oder der Psyche gespeichert (Unfall, Schock etc.)

  • Wie kann die Ernährung in den therapeutischen Prozess mit einbezogen werden (Übersäuerung, Enzymmangel usw.)

  • Welches Gefühl, welche Emotion ist verbunden mit den Schmerzen (Ungeduld, Unruhe, Resignation, Angst...)



Schmerzen im Bewegungsapparat entwickeln sich nahezu immer langsam, über lange Zeiträume hinweg und gehen mit Fehl- oder Schonhaltungen einher. Die Zugkräfte, das Gleichgewicht, die Statik des Körpers verändern sich.

Das Muskelgewebe kann meist relativ schnell und effizient umorganisiert werden, um eine Entlastung im Zugsystem des Körpers zu erreichen. Die Arbeit am Bindegewebe sowie an den Sehnen und Bändern vermag den erreichten Zustand zu stabilisieren. Die Umstellung der Ernährung, die Zufuhr von fehlenden Enzymen und das Weglassen von übersäuernden Nahrungsmitteln unterstützen und beschleunigen den Heilprozess. Nicht zuletzt kann die bewusste Arbeit mit Gefühlen und Emotionen den erreichten Zustand stabilisieren. So ist es meist möglich, nicht nur Schmerzfreiheit zu erreichen, sondern diesen Zustand auch zu erhalten.

Nachfolgend die Erfahrungen von drei Klienten, welche alle kurz vor einer Operation am Kniegelenk standen.



Klientin 68 Jahre Der Operationstermin für ein neues Kniegelenk rechts war bereits fixiert: Der Grund war eine degenerative Artrose. Arbeitsmethode: Körperpsychotherapie

"Ich bin heute fast schmerzfrei, kann mein Knie wieder durchstrecken und habe entdeckt, dass ein sehr frühes Kindheitstrauma hinter der Fehlhaltung meiner Beine steckte. Ich habe begonnen, meinem Körper zuzuhören und gehe anders mit all meinen Schmerzen um. Bei mir hat sich durch die Körpertherapie ein natürliches Selbstbewusstsein und ein weicherer Umgang mit mir selbst entwickelt. Ich nehme heute den Platz in der Welt voll und ganz ein."

Klient 50 Jahre, linkes Knie. Arbeitsmethode: Reine Körperarbeit

"Wollte mein Knie operieren lassen, da ich nicht einmal mehr längere Spaziergänge vertragen konnte. Durch einen Unfall als Kleinkind und eine andauernde Schonhaltung verschlimmerte sich mein Knie über die Jahre stark. Jetzt kann ich wieder ohne Probleme Sport treiben, tanzen und spazieren, ich bin sozusagen schmerzfrei."

Klient 47 Jahre Sportler, Schmerzpatient, linkes Knie. Arbeitsmethoden: Körpertherapie und Schmerztherapie

"Ich konnte all meinen sportlichen Aktivitäten kaum mehr nachgehen und wollte mein Knie operieren lassen. Durch die ständigen Schmerzen fühlte ich mich oft in meiner Lebensqualität eingeschränkt. Die Körperarbeit am Knie hat zu einer Entspannung geführt und ich habe deutlich weniger Schmerzen. Ich gehe heute auch vollkommen anders mit meinen Schmerzen um und habe gelernt, mit kleinen Übungen und Griffen meine Muskulatur selber zu entspannen. Ich könnte vermutlich wieder Tennisspielen, die Angst vor wiederkehrenden Schmerzen jedoch hindert mich noch daran. Meine nächsten Schritte werden sein, meine Ernährung zu überdenken und alte Traumata und Unfälle, die noch in meinem Körper als Erfahrung stecken, zu bearbeiten."