Diese Verletzung ist so massiv, dass in diesem Moment keine Möglichkeit besteht, die Situation in ihrem vollen Umfang zu bewältigen. Ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß.
Nach jedem Schock, reagiert unser Körper mit einer Belastungsreaktion. Abhängig von der individuellen Konstitution des Betroffenen können auch vermeintlich weniger einschneidende Erlebnisse zu einer akuten Belastungsreaktion führen.
Eine Anpassungsstörung entwickelt sich aus Belastungsreaktionen und sie bewegt sich im Grenzbereich zwischen einer nachvollziehbaren Verstörung aufgrund eines schwierigen Lebensereignisses und der Unmöglichkeit dieses zu bewältigen.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) wenn die aufgetretenen Symptome, einer Belastungsreaktion über einen längeren Zeitraum als vier Wochen anhalten und sich somit ein chronischer Verlauf abzeichnet.
Ein für diese Person Schockartiges Erlebnis führt dazu, dass der Organismus automatisch reagiert. Es gibt plötzlich, einmalig auftretende, unvorhergesehene Ereignisse die traumatische Wirkung haben. Jedoch auch chronisch sich wiederholende Ereignisse könne eine traumatisierende Wirkung haben.
Stress, alle bekannten Stresssymptome sind möglich bis hin zu Panikattacken
Hektisches Verhalten
Dauernde Übererregtheit (inneres Zittern, unter Strom stehen, beschleunigter Puls usw.)
Schlafprobleme/ Schlaflosigkeit/Albträume
Sexualstörungen, Libido Verlust
Essstörungen
Neigung zu Substanzmissbrauch
Totale Erschöpfung, ein zusammenfallen der Energie
Erstarren
Stimmungsschwankungen
Furcht, Angst bis Panik
Hilflosigkeit
Verwirrung
Entsetzen
Leere Gefühl – Erinnerungslücken – Namen vergessen
Plötzlich extrem heftige Reaktionen (Wut) bzw. abschotten, Rückzug
Ein Gefühl Verrückt, oder depressiv zu werden
Selbstmordgedanken und Pläne die oft wie aus dem Nichts kommen.
Störungen der Aufmerksamkeit und des Bewusstseins (abwesend, oder überaktiv erscheinen, Erinnerungslücken, Vergesslichkeit, Dissoziation, sich selbst nicht mehr im hier und jetzt wahrnehmen)
Überanstrengung, es unbedingt richtig machen wollen, das Eigene zurückhalten
Störungen in der Regulation von Affekten (Impulsdurchbrüche Umgang mit Ärger, Wut und Zorn wird impulsiv, Selbstverletzendes Verhalten, Störung der Sexualität, Impulsivität, Risikoreiches Verhalten, Suizidalität)
Somatisierung, Somatoforme Beschwerden (Ängste und hypochondrische Ängste, Schmerzen im Muskel Gelenksapparat)
Nach jeder Belastenden Zeit müssen wir verhindern, dass sich Stress in den Körperzellen festsetzt, nur Wenn Schreck, Schock und traumatisches Geschehen sich im Körper festsetzten kann, reagieren wir mit einer Überlastungsreaktion oder einer Anpassungsstörung.
Ein heißes Bad
Ein gutes Gespräch
..sich ausjammern bei Freunden
Sportliche Betätigung, Bergsteigen, Laufen, ins Schwitzen kommen
Laut sein
Lachen, Weinen, Zittern
Distanzieren, Beruhigen und Selbstberuhigung
Auf den Körper achten, Gut essen, Widerstandskraft des Körpers stärken
Den Kopf frei bekommen, zur Ruhe kommen
Sich schützen und unterstützen, vor allem auch vor Erinnerungen
Die Welt neu Ordnen
Neue Wege finden
Vorsicht eine PTBS ist sehr schwer zu erkennen, weil der Erkrankte seinen Zustand selbst nicht wahrnehmen kann und diesen fast immer herunterspielt.
Anpassungsstörung und PTBS gehören auf jeden Fall in fachliche Behandlung. Erfolgt keine Behandlung, verändern sich das Wesen und die Persönlichkeit
Fehlende Zukunftsperspektive
Verlust der Grundüberzeugungen
Störung der Sebstwahrnehmung
Wirkungslosigkeit (Resignation)
Schuld- Scham- Ekel Gefühle
Isolation
Bagatelisieren
Veränderte Wahrnehmung des Schädigers, Idealisierung, Verzerrung
Störungen in der Beziehung zu anderen Menschen
Unfähigkeit zu vertrauen
Selbstmordgedanken und ein Gefühl von Auswegslosigkeit
KÖRPERTHERAPIE
KÖRPERPSYCHOTHERAPIE
Helena Pawloff
Saalbaugasse 4/8
6800 Feldkirch
0043 (0)664 300 11 33
info@lemniskate.at
© 2024 HELENA PAWLOFF